Antrag im Klingenberger Stadtrat: Mehr Wohnnungen für Klingenberg

Mit der Abarbeitung eines Antrags zur Bebauung auf dem Klingenberger Maindamm zeigt sich eine überfraktionelle Stadtratsgruppe sehr unzufrieden. Weil Bürgermeister Reichwein den am 10. Oktober gestellten Antrag der Rätinnen und Räte Fridolin Bachmann, Anja Becker, Harald Fischmann, Stefani Lang, Dr. Reinfried Galmbacher, Dr. Sigrun Imhäuser, Irmi Markert, Judith Mündel-Hechtfischer und Therese Stendel erste Mitte November in öffentlicher Stadtratssitzung behandeln lassen will, wählt eine überfraktionelle Gruppe des Klingenberger Stadtrats den Weg einer Pressemitteilung, um die Öffentlichkeit von ihrem Anliegen zu informieren und so zu verhindern, dass die Angelegenheit noch weiter verschleppt wird.

In dem genannten Antrag fordern sie den Stadtrat auf zu beschließen, dass die Stadt Klingenberg oder die städtische Bau- und Wohnungs GmbH betraut werden soll, einen Planungsentwurf zur Wohnbebauung der städtischen Mainuferpromenade südlich und westlich des neuen Rathauses zu beauftragen. Die Gruppe hält eine Entscheidung für die Bebauung des oben genannten Areals mit Wohngebäuden für städtebaulich geboten. Besonders problematisch wird gesehen, dass in nichtöffentlicher Sitzung bisher nur ein Alternativprojekt bebildert dargestellt wurde. Um sich die Möglichkeit einer Wohnbebauung besser auf dem genannten Areal vorstellen zu können, sollte eine diesbezügliche Entwurfsplanung in Auftrag gegeben werden.

Die Vorteile der Schaffung von Wohnraum an genannter Stelle lägen in der Bereicherung des Stadtzentrums durch neue Bewohner, die damit mit sofortiger Wirkung des Bezugs für die Sicherung bzw. Vermehrung der Einkommenssteuerzuweisungen sorgen würden. Der Zuzug von Familien würde gerade an genannter Stelle zu einer nachhaltigen Belebung der Altstadt führen. Andere nennenswerte Möglichkeiten für die Gewinnung von Wohnraum im Stadtteil Klingenberg existieren nicht. Die Verjüngung der Einwohnerstruktur ist für Kitas, den Schulstandort, die Nahversorgung, Vereine, Pfarreien etc. sehr wichtig und damit von entscheidender Bedeutung für die Zukunft Klingenbergs. Zu weiteren Belebung der Altstadt böte sich zudem die Projektierung eines mehrere Leerstandsimmobilien umfassenden Altstadthotels an. Am Ende des Antrags begründen die Stadträtinnen und Stadträte ihren Schritt, dass es für eine derart wichtige Entscheidung nötig sei, herauszufinden, was mit der Bebauung des genannten Areals erreicht werden soll. Dazu gehöre es, alle Pro- und Kontraargumente für Wohn- bzw. eine Alternativbebauung intensiv abzuwägen, was nur gelingen könne, wenn für alle Vorschläge auch mindestens eine Entwurfsskizze vorliegt.

Fridolin Bachmann, Anja Becker, Harald Fischmann, Dr. Sigrun Imhäuser, Stefani Lang, Irmi Markert, Judith Mündel-Hechtfischer, Therese Stendel

 

 

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