Kreistagswahl 2020

Liste Kreistagswahl 15.03.2020 Bündnis 90/Die Grünen

Wir stellen Ihnen hier die Kandidat*innen der Plätze 1-20 näher vor

1   Marion Becker

61 Jahre, Pharmareferentin,
allein stehend, 3 Kinder,
Kreisrätin seit 1990,
geb. in Obernburg, wohnhaft in Elsenfeld

Von Beruf bin ich PTA und arbeite seit 8 Jahren als Pharmareferentin für ein familiengeführtes, in Deutschland ansäßiges Unternehmen, das ausschließlich pflanzliche Arnzneimittel herstellt.
Seit 1990 bin ich Kreisrätin der Grünen im Landkreis Miltenberg. Von 1996 bis 2013 war ich zusätzlich Stadträtin in meiner Heimatstadt Obernburg. Momentan bin ich stellvertretende Fraktionssprecherin und Sprecherin des Kreisverbandes.
Der Slogan des Landesverbandes „Weil ich hier lebe“ ist auch mein persönlicher: Weil ich hier lebe engagiere ich mich für meine Heimat und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen saubere Luft sowie Gewässer- und Bodenschutz (gegen weitere Flächenversiegelung im Mainvorland).
Eines meiner liebsten Hobbies ist der Tier- und Artenschutz: Gibt es doch kein besseres Gefühl als ein nacktes Waisenfledermausbaby zu einem lebenstüchtigen Nachtsegler großzuziehen. Werden sie in die Freiheit entlassen, kommen sie noch tagelang zurück und wollen ihre sichere „Abendmahlzeit“.
Mein Hund kommt von „Bullies in Not“ und meine Katzen von der Straße. Mein größter Wunsch ist ein Gnadenhof für den Landkreis Miltenberg. Dort werden alte, kranke und behinderte Tiere aufgenommen und bekommen ihr „Gnadenbrot“.
Doch auch außerparlamentarisch kann jede(r) Bürger(in) sehr viel erreichen: Zwei gewonnene Bürgerentscheide (einer in der Stadt Obernburg, einer im Landkreis Miltenberg) und eine Großdemonstration (wir sind bunt, Elsenfeld) die ich mitorganisiert und angemeldet habe, belegen dies.
Gerne gebe ich meine Erfahrungen und mein Wissen an junge Menschen weiter und freue mich, sofern das von den Wählerinnen und Wählern so entschieden wird, auf eine gute Zusammenarbeit von jung und alt in einer gestärkten grünen Fraktion.
2   Jens Marco Scherf

45 Jahre, verheiratet,
4 Kinder,
Landrat seit 2014,
zuvor Kreisrat und Stadtrat
gelernter Mittelschul- und Beratungslehrer, 2008 bis 2014 Rektor der Verbandsschule Faulbach, zuvor tätig in Mömlingen und Klingenberg
geb. in Erlenbach am Main
wohnhaft in Wörth am Main

Seit fast sechs Jahren darf ich nun als Landrat gemeinsam mit den Menschen die Herausforderungen für unseren Landkreis Miltenberg anpacken und gestalten. Viel wurde erreicht: Nahwärmenetz MIL-Nord, Photovoltaikkataster, Blühwiesen, Artenschutz, Bildungsregion, Partizipation junger Menschen, Jugendberufsagentur, nachhaltige Sanierung der Kreisschulen, kreisweites Radwegenetz, mehr Züge und Busse, Gesundheitsregion, Pflegenetz MIL, MainLandarzt, Fairtrade-Landkreis, Stärkung unserer Position in der Metropolregion, Digitalisierung, … viel mehr wartet auf uns, Klima- und Artenschutz, Mobilität der Zukunft, gerechte Bildung, weshalb es heißt:

Ich bitte am 15. März um Ihr Vertrauen als Landrat des Landkreises Miltenberg, damit wir jetzt gemeinsam für unsere Zukunft handeln, aus Liebe zu unserer Heimat!

3   Hannelore Kreuzer

64 Jahre, Verwaltungs-angestellte I. R., Gemeinde-/ Kreisrätin,
Seniorenbeauftragte des Marktes Kleinwallstadt
Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung der Gesundheit
am Untermain  e.V., Sitz Kleinwallstadt
Sprecherin der Nachbarschaftshilfe
Vorsitzende und Sprecherin des OV Kleinwallstadt,
Kleinwallstadt

 

 

Ich fordere weiteres Handeln und Umsetzen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes des Landkreises in den Kommunen und vor allem Barrierefreiheit in den Orten, mehr altersgerechte Wohnungen sowie entsprechende Zuschüsse für Umbauten, gute Einkaufsmöglichkeiten und eine angemessene ärztliche Versorgung, damit ältere Menschen so lange wie möglich zuhause leben können.
Ich wünsche mir mehr zentrale Begegnungsstätten, damit Menschen soziale Kontakte pflegen können und nicht vereinsamen.
Ich setze mich ein für gute Verkehrsanbindungen und fordere angemessene Tarife für den öffentlichen Nahverkehr im Landkreis sowie Barrierefreiheit an allen Bushaltestellen und Bahngleisen.
Weiterhin werde ich mich dafür engagieren, dass Einrichtungen für Pflegebedürftige vom Landkreis entsprechend unterstützt werden, damit es für Menschen, die bedürftig sind auch bezahlbar ist, dort unterzukommen.
Ich wünsche mir einen Pflegestützpunkt im Landkreis sowie eine Beratungsstelle für barrierefreies Bauen und Wohnen und eine bessere Vernetzung aller Informationen, die den sozialen Bereich betreffen.
Ich wünsche mir eine soziale und gerechte Teilhabe aller Menschen, vor allem der älteren Generation, die auf unsere Hilfe angewiesen ist.
4   Ansgar Stich

Ansgar Stich, verheiratet, 4 Töchter, Obernburg
Schulleiter am Johannes-Butzbach-Gymnasium Miltenberg, Stadtrat Obernburg, Kreisrat und Fraktionssprecher Miltenberg, Schulbuchautor und Herausgeber, Wortgottesdienstleiter

„Bereits in den letzten 6 Jahren hat sich Landrat Jens Marco Scherf gemeinsam mit den ihn unterstützenden Fraktionen im Kreistag aktiv für eine transparente, bürger- und bürgerinnennahe Politik eingesetzt, die mehr leistet als effektiv zu verwalten. Auf diesem Weg sind wir ein sehr gutes Stück vorangekommen. Dies gilt es auch im neuen Kreistag ab 2020 zu bewahren und gegen Versuche zu verteidigen, uraltes Machtdenken und Herrschaftsgebaren zu restaurieren.

Die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat steht auf dem Spiel: Barrierefreie Kommunen dienen Jung und Alt: Wo ein Kinderwagen entlang passt, kommt auch ein Rollator durch! Regenerative Energien dezentralisiert und in Bürger- und Bürgerinnenhand schafft neben dem Beitrag zu Energiesicherheit und Umweltfreundlichkeit Unabhängigkeit von Großkonzernen. Ein Umstieg auf Rad und Bahn verringert die Belastungen des Autoverkehrs, die wir täglich spüren. Die Stärkung des ÖPNV im Landkreis Miltenberg muss weitergehen. Alternativen zum Auto brauchen starke Fürsprecher, die sie in Landrat Scherf und seiner grünen Kreistagsfraktion bereits haben. Dafür wollen wir ein neues Mandat.

Bildungsregion muss mehr als eine Plakette bleiben: Starke und zukunftsfähig ausgebaute Berufliche Schulen bilden das Fundament eines ökonomisch starken Landkreises. Das Siegel Bildungsregion schließt auch eine optimale Schulbusbeförderung ein. Die Ärzteversorgung im ländlichen Raum wird eine der zentralen Zukunftsherausforderungen: Es ist nicht vergessen, wer unser Krankenhaus verschachert hat. Diesen rückwärtsgewandten und auf kurzfristige Gewinnmaximierung ausgerichteten Politikern darf kein erneutes Feld für gesundheitspolitische Irrwege überlassen werden. Einen zukunftsfähigen Landkreis mit transparenten politischen Entscheidungen für Jung und Alt gibt es nur mit uns: Gestalten statt verwalten! Gute Leute sind wählbar! Dafür sollte man das Kreuz bei der Liste 2 machen!“

5   Dr. Nina Schüßler


34 Jahre, Apothekerin, verheiratet, geb. in Erlenbach am Main, wohnhaft in Hausen, Kreisrätin seit 2014

Als Kreisrätin darf ich mich bereits seit fast 6 Jahren für unseren Landkreis Miltenberg einsetzen und unsere Zukunft aktiv mitgestalten. Ich würde mich sehr freuen, die angestoßenen Projekte auch weiterhin begleiten zu dürfen und mitzuhelfen, unseren Landkreis lebenswert zu erhalten und fit für eine gute Zukunft zu machen.

Aus diesem Grund mache ich mich dafür stark, unsere Lebensgrundlagen zu erhalten: dies schließt einen wirksamen Klimaschutz und die Umsetzung der Energiewende vor Ort ein, ebenso den engagierten Einsatz für die Artenvielfalt und den rationalen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen.

Sehr gerne möchte ich auch weiterhin meinen Beitrag leisten, kommunale Parlamente jünger und weiblicher zu machen und ebenso andere für die Kommunalpolitik begeistern. In den vergangenen 6 Jahren haben mir vielfältige Beispiele gezeigt, wie viel wir vor Ort bewegen können. Daher spreche ich mich auch weiterhin für eine starke Bürger*innenbeteiligung in der Politik aus, sei es z.B. in Form einer ausgeweiteten Jugendpartizipation oder in Form runder Tische.

Veränderung fängt vor Ort an und der beste Zeitpunkt für Veränderungen ist jetzt. Lasst uns die Zukunftsaufgaben gemeinsam anpacken und unser großes Potential bündeln – denn „Was kann eine*r schon allein erreichen? – dachte sich die halbe Menschheit“.

6   Mattis Fischmann

19 Jahre, Abiturient im FSJ (Sozialpädagogik und Kinderpflege), Sprecher der Grünen Jugend

 

Als Kreissprecher der Grünen Jugend ist es mir besonders wichtig Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kreistag eine Stimme zu geben. Ich finde, Jugend braucht Freiraum, deswegen müssen wir mehr Angebote, wie gut erreichbare Treffpunkte oder Jugendzentren, schaffen. Außerdem einen kostenlosen ÖPNV für alle Bürger*innen unter 18, um mehr Mobilität zu gewährleisten.

Ich finde, dass eine Demokratie nur dann funktioniert, wenn Bürger*innen sich aktiv einmischen. Dazu muss mehr Transparenz und Kooperationsbereitschaft vorhanden sein.

Zurzeit erleben wir ein erneutes Aufleben rechter Rhetorik und Gewalt in Deutschland. Veranstaltungen, wie die Höckes in Elsenfeld zeigen auf, das dieses Gedankengut auch in manchen Köpfen hier in Miltenberg zuhause ist.  Ich sehe es als unsere Verantwortung als klarer Gegenpol zu fungieren und uns für mehr Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt einzusetzen.

Ein Thema, das mir am Herzen liegt, ist der lokale Arten- und Naturschutz. Um diesen auch bei uns in Miltenberg zu verstärken müssen wir den Flächenverbrauch deutlich begrenzen, die Lebensräume von unseren Tier- und Pflanzenarten schützen und dazu mehr Naturschutzgebiete, wie z.B. die Mainauen bei Sulzbach ausweisen.

Deshalb müssen wir uns als Zivilgesellschaft bei dieser Wahl klar positionieren. Für eine intakte Umwelt und ein soziales Miteinander. Mit Eurer/Ihrer Unterstützung hoffe ich, frischen Wind in den Kreistag zu bringen und unseren Landkreis grüner und zugleich bunter zu gestalten.

7   Sylvia Deckert

53 Jahre, Mutter von 2 erwachsenen Kindern, Krankenschwester in der Notaufnahme der Helios Klinik.

Für mich ist es selbstverständlich Verantwortung für unseren Landkreis zu übernehmen, denn hier bin ich geboren und hier lebe ich.
Es gibt vieles was mir sehr am Herzen liegt: Fairtrade, barrierefreie Kommunen, Ausbau der ökologischen Landwirtschaft, ein gentechnikfreier Landkreis, artgerechte Tierhaltung, die kommunale Trinkwasserversorgung und die Errichtung eines Gnadenhofes.
Wie schon immer steht für mich das Erreichen der Energiewende bis 2038 an erster Stelle, da im Landkreis erzeugte Energie Arbeitsplätze schafft und sichert, Energie langfristig bezahlbar bleibt und Kommunen durch Steuereinnahmen zu mehr Geld verhilft.
Zur Energiewende gehört auch die Verkehrswende. Mobilität muss neu gestaltet werden. Der öffentliche Nahverkehr muss, ebenso das Radwegenetz, besser ausgebaut werden.
Damit Kinder von klein auf lernen öffentliche Verkehrsmittel dem Auto vorzuziehen benötigen wir z.B. einen kostenlosen Verbundfahrschein für alle Schüler, unabhängig von ihrem Wohnort.
Ein weiteres großes Thema ist der Wohnungsbau. Dieser muss bezahlbar, ökologisch und nachhaltig sein. Dies kann z.B. erreicht werden durch Raumordnungsgesetze, Nachverdichtungen (keine Kosten für Bauland, Kein Flächenverbrauch, Infrastruktur schon vorhanden) und Regeln für Neubauten von z.B. Discountern.
8   Alexander Hess

53 Jahre, Dipl.  Elektroingenieur (FH), selbstständig, Sulzbach am Main, verheiratet

sozial engagiert im Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung im „Alten Schulhaus Schweinheim“,
Sprecher der Bürgerinitiative Lebenswertes Sulzbach, Erhalt der Mainaue, Keine N-S Umgehung und Mitbegründer der Wählergruppe ZAG

Ich möchte als Sulzbacher, fest verwurzelt im Landkreis Miltenberg am bayerischen Untermain, angrenzend an die Metropole Frankfurt – Mitten in Europa – darum werben, Verantwortung übernehmen zu dürfen, um aktiv unseren lebens- und liebenswerten Landkreis mitgestalten zu dürfen:

Schwerpunkte sind für mich die Förderung des Bus- und Bahnverkehrs sowie ein alltagstaugliches Radwegenetz, lokal erzeugte und verbrauchbare Energie und bezahlbarer Wohnraum für Jung und Alt.
Der politische und gesellschaftliche Konsens, etwas zu ändern, ist da, wird aber meiner Meinung nach nicht konsequent genug umgesetzt – und das fängt für mich vor der eigenen Haustüre an – vor Ort in den Gemeinden und auf Kreisebene.
Klimaschutz und das Erreichen der festgelegten Klimaziele haben höchste Priorität. Wenn wir es schaffen, dies mit mehr sozialem Zusammenhalt anzugehen, dann sind wir am Ende auch erfolgreich.

9   Petra Münzel

64 Jahre, Schulleiterin, Stadträtin in Erlenbach, Kreisrätin, Mitglied des Landtags a.D., Erlenbach

Das Konzept des Fairen Handels ist im Landkreis Miltenberg eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Vor allem die Verknüpfung von fair – bio – regional ist zukunftweisend. In der kommenden Kreistagsperiode möchte ich gerne dieses Thema weiter entwickeln.
10   Joachim Schneider

Mit Sorge betrachte ich die Vernichtung wertvollen Ackerbodens im Maintal durch die Errichtung von immer mehr Billigmärkten, Logistikzentren und Tankstellen. Dem möchte ich in Kreistag und Stadtrat entgegenwirken.
11   Cordula Hunze-Lee

Cordula Hunze-Lee, 48 Jahre, verheiratet, 1 Sohn, Lehrerin

Die Förderung von Projekten zur interkulturellen Kompetenz für ein friedliches, tolerantes und demokratisches Miteinander sind mir wichtig.
Daneben auch Lehrprojekte für Kinder und Jugendliche zum Schutz der Bienen durch die Aussaat bienenfreundlicher Pflanzen, Bau von Nistmöglichkeiten und Insektenhotels für weitere Insekten, Pflanzkästen und Bienenpatenschaften.
Die Zusammenarbeit der verschiedenen Schulformen des Landkreises an gemeinsamen (Bildungs-)Projekten, um Vorurteile abzubauen und das Miteinander zu stärken gehören ebenso zu meinen Themen, die ich im Landkreis voranbringen möchte.
12   Werner Billmaier

57 Jahre, Rettungsassistent, verheiratet, 1 Kind

Marktrat, Jugendbeautragter, Sprecher des Grünen OV Elsenfeld

Beim Klimaschutz können wir im Landkreis Miltenberg mit gutem Beispiel vorangehen: Indem wir z. B. unsere Gebäude mit sauberem Strom versorgen, Radwege und ÖPNV ausbauen oder kühlende Grünflächen anlegen.

Meine Interessen: Jugendarbeit, Fair Trade und Klimaschutz.

13   Sabine Stellrecht-Schmidt

48 Jahre, Bauingenieurin, Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte, Krativ Agentur Stellrecht-Schmidt, Bürgermeisterkandidatin, Stadtratskandidatin, Miltenberg
Verheiratet,
4 Kinder (13, 17, 19, 21)

Unser Landkreis ist bereits jetzt schon sehr lebenswert, in einigen Bereichen können wir uns jedoch noch stark weiterentwickeln.
In meiner Arbeit für den Kreistag werde ich mein Hauptaugenmerk auf die regionale Vermarktung unserer landwirtschaftlichen Produkte legen.
Ein weiteres Hauptaugenmerk meines Engagements sehe ich in der Integration aller Bürger*innen in allen Bereichen des Lebens. Hier werde ich viel Erfahrung einbringen können, durch meine aktuelle Teilzeitstelle als Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte bei der Stadt Freudenberg.
Mein drittes Hauptaugenmerk sind die Kinder und Jugendlichen. Neben der Schaffung von Beteiligungsmöglichkeiten der Jugendlichen braucht es für sie auch dringend freie Entfaltungsmöglichkeiten in den vielfältigsten Lebensbereichen und im Besonderen von Jugendkunst und Jugendkultur.
14   Dieter Heilemann

61, selbständiger Kaufmann i.R., Bürgstadt

Seit 1983 bin ich Mitglied bei B90/DIE GRÜNEN und war Gemeinderat in meiner schwäbischen Heimatstadt. Durch mein berufliches Engagement im ökologischen Wohnbau ist mein Schwerpunkt klimaneutrales Bauen und ich möchte meine Kenntnisse im Landkreis Miltenberg einbringen, um einen Beitrag zur CO2 Reduzierung zu leisten. Dies muss sozial verträglich gestaltet werden.
Weiterhin möchte ich mich für eine breite Nutzung von erneuerbarer Energie auf kommunaler Ebene und in Zusammenarbeit mit den lokalen Energieversorgungsunternehmen einsetzen.
Ein dritter Punkt ist für mich die Förderung von nachhaltigem Fremdenverkehr. Hier würde ich gern eine Initiative starten die sich diesem Thema widmet und als Alleinstellungsmerkmal für den Landkreis Miltenberg vermarktet.
15   Annette Horn

53 Jahre, Fußpflegerin
Gemeinderatskandidatin
Geprüfte Kräuterführerin, Kleinwallstadt
Verheiratet, drei Söhne (15, 18, 23 Jahre)

Durch meinen Beruf als Fußpflegerin habe ich viel Kontakt zu älteren Menschen. Hierbei berühren mich deren Probleme gesundheitlicher und alltäglicher Art. Gerne möchte ich mich dafür einsetzen, dass Menschen in unserem Landkreis in Würde leben und altern können.
Gute Gesundheitsversorgung, einfach erreichbare Einkaufsmöglichkeiten, Schaffung von Begegnungsstätten zur Erhaltung und Förderung von Sozialkontakten, attraktive und gerechte Gestaltung von Pflegeberufen, Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger.
Ein besonderes Anliegen ist mir die Wertschätzung von Handwerksberufen in unserer Gesellschaft zu fördern.
Als Kräuterführerin liegt mir der Erhalt unserer Natur besonders am Herzen. Anlegen innerörtlicher Naturoasen, Blühwiesen, Schutz unserer Baumbestände, weniger versiegelte Flächen.
16   Burkard Beck
Krankenhäuser, Altenheime, Schulen … Der Mensch soll im Mittelpunkt stehen, nicht der Profit!
Gelingende Integrationsmassnahmen und – soweit möglich –  Inklusion Behinderter.
Landkreismassnahmen zum Klimaschutz.
17   Anna Bärenklau

Als junger Mensch, der im Landkreis Miltenberg aufgewachsen und ansässig ist, ist es mir wichtig weiterhin eine lebendige und lebenswerte Umgebung für junge Menschen zu erhalten. Unser Landkreis soll für die Jugend die etwas bewegen möchte attraktiv bleiben. Hierzu gehören für mich ein ganzheitliches Konzept für den öffentlichen Nahverkehr und ein aktiver Klimaschutz. Durch meine Arbeit im Personalwesen weiß ich auch wie wichtig es ist jungen Menschen durch zukunftsorientierte und sichere Arbeitsplätze Perspektiven zu bieten. Mir ist es wichtig hier Brücken zu schlagen.

Durch meine Mitwirkung in der Grünen Jugend Miltenberg habe ich Menschen kennengelernt, die motiviert sind anzupacken und etwas zu ändern. Auch mich zähle ich dazu. Es ist wichtig diese Menschen nicht an die großen Städte zu verlieren.

Im Kreistag möchte ich Verbindungen zwischen den Menschen in unserem Landkreis schaffen. Integration, Inklusion und Gleichbehandlung sind hier die wichtigsten Stichworte um den Kreis Miltenberg lebendiger und lebenswerter zu machen.

Gemeinsam heute für die Zukunft!

18   Thilo Dekant

24, Student der Politikwissenschaft und Soziologie, ledig, Bürgermeisterkandidat, Weilbach

Als Bügermeisterkandidat kann ich mich natürlich nicht auf ein einziges Thema in der Kommunalpolitik spezialisieren. Allerdings kann ich als 24-jähriger Student auch Studenten bei uns im Kreistag repräsentieren. Wir haben jetzt seit Kurzem das Angebot eines Studiengangs der TH Aschaffenburg in der Miltenberger Berufsschule. Ich sehe es als meine Aufgabe, sollte ich in den Kreistag gewählt werden, mich für die hiesigen Studenten stark zu machen und die Angebote für akademische Ausbildung hier noch weiter auszubauen. Neben dem akademischen Angebot muss es aber auch kulturelle Angebote für meine Generation geben. Ich setze mich für mehr Unterstützung für kulturelle Begegnungsstätten und Events für junge, bunte Menschen ein.

Ich bin aber nicht nur Student, sondern auch Weilbacher. Der südliche Landkreis hat noch einige Strukturprobleme, die eine besondere Aufmerksamkeit brauchen, sei es in der Gesundheitsversorgung oder beim ÖPNV. Diese Strukturen heißt es auszubessern und klimaverträglich zu gestalten.

19   Julia Körbel

34 Jahre, Erzieherin und Sozialpädagogin, verheiratet, zwei Kinder, Kirschfurt

Als Sozialpädagogin liegen mir Kinder besonders am Herzen. Alle Kinder sollen in Würde, Liebe und Schutz aufwachsen. Dazu gehört z. B. auch Stärkung und Ausbau von Erste Hilfe Kursen.
Ich stehe für eine Welt in der wir alle nicht gleich aber gleichwertig sind. Im Konkreten heißt das, Zugang und Teilhabe für alle Menschen zu den privaten und öffentlichen Institutionen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens.
Besonders hervorheben möchte ich das Ziel, tatsächliche Inklusion zu leben. Wir sind auf einem guten Weg, dennoch gibt es noch viele Hürden zu meistern, um Lebens- und Lernräume für alle zu öffnen.
Des Weiteren wünsche ich mir, dass die häusliche Pflege im Alter ausgebaut wird. Senioren sollen ihrem Wunsch entsprechend mit einer hohen Lebensqualität in ihrem Zuhause leben können.
Ebenso liegt es mir am Herzen, bewusster einzukaufen, auf unnötige Verpackungen zu verzichten und mehr regionale Produkte zu kaufen. Ich will die Region stärken und Betriebe unterstützen, die das Tierwohl achten. Wir treffen jeden Tag eine Wahl. Nicht nur am 15. März. Wer macht mit?
20   Albert Taudte

Folgende Themen sind mir wichtig:

Förderung der regionalen Biolandwirtschaft (Kleinbauern/keine Massentierhaltung) und deren direkte Vermarktung ermöglichen.

Förderung zusätzlicher und Erhaltung der Arbeitsplätze vor Ort mit neuen Arbeitsmodellen im Digitalisierungszeitalter

Neue Konzepte individueller Förderung und Lernalternativen unser Schüler und Jugendlichen in der Ausbildung ermöglichen.

Verbesserung und weiteren Ausbaus des regionalen und grenzüberscheitenden Nahverkehrs.

Neue Betreuungs- und Pflegegemeinschaften schaffen, um den Senioren einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen.

Förderung der nachhaltigen Stromversorgung (heimischen Möglichkeiten vor Ort nutzen / Wasser; Wind; Erdwärme; Biogas und Sonnenenergie) dezentralisiert.

 

1 Marion Becker 61 Pharmareferentin
2 Jens Marco Scherf 45 Landrat
3 Hannelore Kreuzer 64 Verwaltungsangestellte I. R.
4 Ansgar Stich 50 Schulleiter Gymnasium
5 Dr. Nina Schüßler 34 Apothekerin
6 Mattis Fischmann 19 FSJ‘ler in Kinder- und Jugendarbeit
7 Sylvia Deckert 53 Krankenschwester
8 Alexander Hess 53 Dipl. Ing. (FH) Elektrotechnik
9 Petra Münzel 64 Schulleiterin
10 Joachim Schneider 58 Nachhilfelehrer
11 Cordula Hunze-Lee 48 Studienrätin (RS)
12 Werner Billmaier 57 Rettungsassistent
13 Sabine Stellrecht-Schmidt 48 Diplom Bauingenieurin,
Flüchtlings- und Integrationsbeauftragte, Kreativ Agentur Stellrecht-Schmidt
14 Dieter Heilemann 61 Selbständiger Kaufmann
15 Annette Horn 53 Fußpflegerin
16 Burkard Beck 52 Gymnasiallehrer
17 Anna Bärenklau 27 Personalsachbearbeiterin
18 Thilo Dekant 24 Student
19 Julia Körbel 34 Sozialpädagogin
20 Albert Taudte 63 Maschinenbautechniker
21 Franka Stich 19 Abiturientin
22 Frank Grabowski 49 Exportsachbearbeiter
23 Yvonne Holzapfel-Graner 54 Mentalcoach
24 Dr. Frank Küster 48 Chemiker
25 Heidi Weber 61 Heilpraktikerin
26 Alfred Sunder-Plassmann 77 Architekt, Regierungsbaumeister
27 Lucy Hektor 20 Studentin
28 Rolf Heesch 60 Energieanlagenelektroniker
29 Annette Dekant 53 Auszubildende
30 Jan Pollakowski 21 Auszubildender Fachinformatiker
31 Rita Giegerich 62 Erzieherin
32 Wolfgang Münzel 67 Rentner
33 Christina Ulshöfer 43 Gärtnerin
34 Cedric Johanni 20 Laborant
35 Stefanie Hektor 51 Krankenschwester
36 Nico Zöller 21 Student
37 Sylvia Zahn 65 Rentnerin
38 Uwe Weigelt 54 Bautechniker
39 Gertrud Schwarz-Schöhl 67 Gewandmeisterin i. R.
40 Lukas Almritter 24 Ingenieur
41 Karin Günther 77 Pensionärin
42 Marcel Schmidt 52 Technischer Leiter
43 Caroline Arnold 48 Sozialarbeiterin
44 Lukas Hartmann 35 Diplompädagoge
45 Beate Höltermann 59 Schulleiterin Berufsfachschule Altenpflege
46 Sean Kervick 20 Dualer Student
47 Margot Kautz 62 Programmiererin
48 Roland Arnold 61 Maschinenbauingenieur
49 Anne Scherf 38 Grundschullehrerin
50 Julian Deckert 23 Auszubildender
51 Astrid Schreiber 56 Kältetechnikerin
52 Wolfgang Günther 80 Pensionär
53 Eva Rother 28 General Managerin
54 Michael Bernhard 64 Physiotherapeut
55 Christl Wurtinger 65 Einzelhändlerin
56 Michael Grundmann 49 Elektrikermeister
57 Anke Küster 43 Richterin
58 Bernhard Westhoff-Höltermann 69 Rentner
59 Annette Rüttger 69 Rentnerin
60 Dr. Eberhard Großmann 56 SAP Consultant

 

Ersatz:

Karin Bernhard           60        Einzelhandelskauffrau

Engelbert Scherf         69        Elektrikermeister i. R.

Rainer Haas                59        Sozialversicherungsfachangestellter

Edda Stich                  50        Mitarbeiterin im Buchhandel

Matthias Dekant         56        Finanzbeamter