Politischer Aschermittwoch: Der ländliche Raum – ein Raum mit Zukunft

Marco 14.2.18 - freigestelltVor gut 60 Besucherinnen und Besucher hielt Landrat Jens Marco Scherf beim Politischen Aschermittwoch der Kreisgrünen in Hausen ein begeistertes  Plädoyer für den ländlichen Raum. Der ländliche Raum stehe dabei für eine wunderbare Landschaft, aber auch für eine innovative Industrie und für das Gelingen der Energiewende. Ein gutes Beispiel für Letzteres sei Hausen, das sämtliche öffentlichen Liegenschaften mit dem nachwachsenden Rohstoff  Holz heize.

„Wir haben im Landkreis Miltenberg eine wunderbare Landschaft, die wir nicht in unverantwortlicher Art und Weise zerstören dürfen“, so unser Landrat. Er warb daher nochmals eindringlich für das Grüne Volksbegehren „Betonflut eindämmen – damit Bayern Heimat bleibt.“ „13 Hektar Flächenverbrauch pro Tag wie in Bayern sind viel zu viel. Unser Ziel ist ein maximaler Verbrauch von 5 Hektar. Und wenn davon die Hälfte für Wohnungsbau verwendet wird, dann ist das mehr als jetzt“, so Jens Marco Scherf.

Cabaret Paris

Foto: Ruth Weitz

Auch mit dem öffentlichen Personennahverkehr ginge es voran. Der Landkreis habe die Ausgaben für den Busverkehr verdoppelt und das Angebot verbessert. Die Elektrifizierung unserer Maintalbahn, für das die Grünen schon lange kämpfen, sei in erreichbare Nähe gerückt, da im Koalitionsvertrag ein Sonderprogramm für die Elektrifizierung von Bahnstrecken vorgesehen sei, von dem die Maintalbahn profitieren werde. „Wir werden aber weiter kämpfen für eine Taktverdichtung auf der Maintalbahn“, versprach Jens Marco Scherf.

Ergänzt wurde der Politische Aschermittwoch durch gesellschaftskritische Lieder und Texte der Gruppe Cabaret Paris. Und selbstverständlich durfte auch der obligatorische Heringssalat nicht fehlen, der von Marion Becker und Rita Giegerich köstlich zubereitet war.

Autorin: Petra Münzel