Auf Einladung des Elsenfelder Bürgermeisterkandidaten der Grünen, Nico Zöller, besuchte die Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen Franziska Brantner, die Marktgemeinde Elsenfeld. Rund 40 engagierten Bürgerinnen, darunter die Listenkandidatinnen für die bevorstehende Marktgemeindratswahl, begrüßten sie an der Sandbar im Elsavapark.
Als weitere Gäste konnte der Sprecher des Ortsverbandes, Uli Weis; den 2. Bürgermeister von Elsenfeld, Berthold Oberle, die ehemalige Landtagsabgeordnete und jetzige Fraktionssprecherin der Grünen im Kreistag, Petra Münzel und weitere Kreisrätinnen, sowie dem Grünen Landratskandidaten Peter Weis und die Aschaffenburger OB Kandidatin Moni Hartl begrüßen.
Der Park ist mit dem Jugendtreff, dem Tiergehege, der Sandbar und dem Sport- und Spielangebot ein zentraler Treffpunkt und überregionaler Anziehungspunkt für alle Generationen. Daher stand im Mittelpunkt der Gespräche mit der Bundespolitikerin auch die wichtige Unterstützung der Kommunen. „Neben der Förderung von Wohnraum, Infrastruktur und der Energiewende, ist es auch unabdingbar solche Treffpunkte zu unterstützen. Hier dürfen die Gemeinden und Städte vom Bund und den Ländern nicht allein gelassen werden“ so Franziska Brantner.
An den vielfältigen Spiel- und Sportgeräten vorbei, gingen wir zum Tiergehege. Hier gab uns Berthold Oberle, der auch Vorstandsmitglied des Vereins Tiergehege Elsavapark ist, praxisnahe Einblicke in die aktuelle Arbeit des Vereins und die Bedeutung der Anlage für die Menschen. „Gerade Kinder haben heute kaum noch Gelegenheit, Tiere in der Natur zu beobachten oder ein eigenes Haustier zu halten. Bei uns können sie daher Tiere hautnah erleben, kennenlernen und entdecken“ so Berthold Oberle.
Er wies darauf hin, dass die ca. 50 aktiven Mitglieder des Vereins im Jahr mehrere Tausend Stunden ehrenamtliche Arbeit erbringen.
Im Elsenfelder Jugendtreff gab der Jugendbeauftragte Werner Billmaier einen kurzen Abriss über die Entstehung. Vor rund zehn Jahren begann alles im Quartierszentrum, das jedoch über keinerlei eigene Räume für jugendliche Aktivitäten verfügte. Die jungen Menschen mussten sich improvisiert in Mehrzweckräumen einfinden, was häufig zu Terminüberschneidungen und unzureichender Ausstattung führte.
Die Suche nach einem eigenständigen Standort zog sich über mehrere Jahre. Schließlich konnte im Elsavapark das sog. „Hennighaus“, dass sich im Besitz der Gemeinde befand, bezogen werden. Der Weg von der ersten Besichtigung bis zur liebevollen Ausstattung war von etlichen Schwierigkeiten geprägt und zog sich über mehrere Jahre hin. Unter der Leitung von Elena Harris und den Pädagogische Mitarbeiter*innen Roland „Ray“ Keller und Damla Solmaz, hat sich der Jugendtreff inzwischen fest in Elsenfeld etabliert. Elena Harris gab den Anwesenden einen Einblick in die Arbeit mit den Jungen Menschen.
Der Jugendtreff arbeitet weiterhin aktiv daran, ein zweckmäßiges, langfristig gesichertes Objekt zu finden, das den steigenden Anforderungen an eine zielgerichtete offene Jugendarbeit gerecht wird. Franziska Brantner betonte die Bedeutung kostenloser Kinder- und Jugendarbeit als „kommunale Pflichtaufgabe“ und die Wichtigkeit der offenen Jugendarbeit. Nicht alle Jugendliche haben die Möglichkeit sich einem Verein anzuschließen. Für sie ist das oft die einzige Möglichkeit eine Gemeinschaft kennenzulernen.
Nach dem Offiziellen Teil war noch Zeit für einen ungezwungenen Austausch der Teilnehmenden mit Franziska als Vertreterin der „Großen Politik“.
Text und Fotos: Werner Billmaier







