Mit einer gesunden Mischung aus Erfahrung und den neuen Impulsen frischer Köpfe wollen die Klingenberger Grünen die Zukunft der Fair-Trade-Stadt maßgeblich mitgestalten. „Ohne mehr Grüne im Stadtrat wird es aber nichts“, erklärte Ortsprecherin Steffi Lang in ihrer Begrüßungsansprache und forderte die Anwesenden gleich zu Beginn auf, die neue Liste neben der Bereitschaft zu kandidieren auch durch Mundpropaganda zu unterstützen.
Im Nebenraum der Burgterrasse Clingenburg trafen sich die Ortsgrünen Klingenbergs am letzten Sonntag high noon zu ihrer Aufstellungsversammlung für die Stadtratsliste.

Zu den erfahrenen Kandidat*innen der einstimmig bestätigten Liste zählen Stadträtin Steffi Lang und Klingenbergs zweiter Bürgermeister Harald Fischmann, aber auch Stadtrat Joachim Schneider, der zudem schon als Erlenbacher Gemeindevertreter und amtierender Kreisrat politische Erfahrung gesammelt hat. Trotz seiner Jugend hat auch Mattis Fischmann bereits eine Sitzungsperiode im Kreistag hinter sich gebracht. Lang sieht einen Schwerpunkt der nächsten Legislatur in der schon lang versprochenen Einrichtung eines Jugendtreffs, Schneider betrachtet v.a. den Flächenverbrauch bei Baumaßnahmen der Stadt kritisch, während Fischmann die ökologische Transformation als wichtige Aufgabe einer Stadt mit eigenem Energieversorger anmahnt. Er erinnert hierbei an den alten, aber immer noch aktuellen Slogan „Global denken, lokal handeln“.
Als Hauptschwerpunkte grüner Ortspolitik benennen die Kandidat*innen deswegen u.a. auch den ökologischen Neubau von Kindertageseinrichtungen, den Einstieg des Kommunalunternehmens in Windenergie vor Ort mit Bürger*innenbeteiligung, die Anpassung an den Klimawandel mit Fassadenbegrünungen, Baumpflanzungen und Trinkbrunnen, die Anlage von Blühflächen und eine gerechtere Verteilung der durch die Haushaltssituation notwendig gewordenen Belastungen.
Die neuen Bewerber*innen Manuela Schmidt-Scherwinský und Ortssprecher Bican Kiran begeistern sich zum einen für eine ausbalancierte Symbiose von Technik und Umweltschutz, zum anderen dafür, die eigene Expertise mit Rat und Tat beim Thema öffentliches Bauen einzubringen. Gerade in diesem Bereich will Pablo Calbo-Bernal stärker gegen Verschwendung von Steuergeldern vorgehen. Corinna und Roman Riffel halten die Unterstützung von Jugendarbeit für eine wesentliche Komponente der Kommunalpolitik. Hans Hechtfischer hat in seiner Bewerbungsrede die Idee, den Main als Wärmequelle für Klingenberger Haushalte zu nutzen. Inklusion und Seniorenpolitik bezeichnet Norbert Väthröder als seine kommunalpolitischen Interessensschwerpunkte. Frank Zimmermanns spricht allen Versammlungsteilnehmer*innen aus der Seele, als er seine Kandidatur für die Grünen mit der folgenden rhetorischen Frage begründet: „Wen kann man denn in Klingenberg anders wählen?“
Hier die aufgestellten Kandidat*innen für die Stadtratswahl im Überblick:
- Stefani Lang, Kirchenmusikerin, Stadträtin
- Harald Fischmann, Gymnasiallehrer, 2. Bürgermeister, Stadtrat
- Manuela Schmidt-Scherwinský, Lehrerin
- Bican Kiran, Bauzeichner
- Andrea Seidler, kaufmännische Angestellte
- Joachim Schneider, Nachhilfelehrer, Stadt- und Kreisrat
- Sarah Handke, Bauzeichnerin
- Roman Riffel, Lehrer
- Zuzanna Niemiec, Bufdi
- Frank Zimmermanns, Angestellter
- Rebekka Völker, Zahnmedizinische Fachangestellte
- Hans Hechtfischer, Grafiker
- Corinna Riffel, Friseurin
- Mattis Fischmann, Student, Kreisrat
- Katazyna Niemiec, Verkäuferin
- Patrick Wagner, Geschäftsführer
- Thomas Arnold, Angestellter
- Pablo Calvo-Bernal, Geschäftsführer
- Constantin Lückert, Technischer Leiter
- Norbert Väthröder, Bauingenieur i.R.
Die Klingenberger Grünen bewerben sich auch für den Kreistag und benötigen eure Stimmen, damit sich grüne Interessen auch für Klingenberg im Kreistag vertreten können:
Hier die Liste der Klingenberger Kandidat*innen für den Kreistag:
Platz 14: Joachim Schneider
Platz 15: Stefani Lang
Platz 26: Mattis Fischmann
Platz 29: Judith Mündel-Hechtfischer
Platz 41: Rebekka Völker
Platz 42: Bican Kiran
Platz 44: Patrick Wagner
Platz 52: Harald Fischmann
Platz 53: Annette Rüttger
Harald Fischmann
