OBB – Archiv

INFO 2019

Jetzt sind es vier Konkurrenten für Fieger: Die Obernburger Grünen nominieren ihren Bürgermeisterkandidaten Michael Grundmann

Mit Michael Grundmann stellt Bündnis 90/Die Grünen den fünften Bürgermeisterkandidaten für Obernburg und Eisenbach bei den Kommunalwahlen am 15. März 2020 auf: Und „dieser Kandidat ist der einzige waschechte Obernburger unter den Fünfen“, betont Stadtrat Ansgar Stich. Seit 35 Jahren ist Michael Grundmann, aufgrund einer früheren entsprechenden Ausbildung von aller Welt „Zucki“ aus dem Wort Zuckerbäcker genannt, bei der Feuerwehr Eisenbach, seit 2004 deren Kommandant. Der 49jährige Kandidat absolvierte eine zweite Ausbildung, die er 2002 als Elektromeister abschloss, arbeitete viele Jahre als Hausmeister und war auch Personalratsvorsitzender der Stadtverwaltung Obernburg. Die Grünen nominieren einen Kandidaten, der „Heimatverbundenheit verkörpert und in der Stadtverwaltung Obernburg integrativ als Personalrat gewirkt hat“, stellt Ortsvorsitzender Roland Arnold heraus. Michael Grundmann selbst sieht sich als Garanten eines „bürgerfreundlichen, transparenten und uneigennützigen Politikstils“. Stadtrat Ansgar Stich freut sich „neben Zuckis Erfahrung in der Stadtverwaltung auf dessen Tatkraft und Entscheidungsfreude, die er ins Bürgermeisteramt mitbringen wird“. Die Aufstellungsversammlung wird am 30.12.2019 um 19.30 Uhr im Schützenhaus Eisenbach stattfinden. Dass sich der Bürgermeister Fieger bei seiner ersten Kandidatur zur Wiederwahl so vielen Gegenkandidaten stellen muss, so Ortsvorsitzender Roland Arnold, „sollte ihm zu denken geben und drückt doch eine bemerkenswert große Unzufriedenheit in der Stadt aus“. Obernburg wartet auf einen Neuanfang. Laut den örtlichen Grünen verkörpert dies ihr Michael Zucki Grundmann.
Autor: Ansgar Stich für Bündnis 90/Die Grünen Obernburg

 

INFO 2019

Ein besseres Klima in der Stadt

„Für ein besseres Klima in der Stadt“, gab Michael Grundmann als Losung aus bei der gut besuchten Aufstellungsversammlung von Bündnis 90/Die Grünen für die Stadtratswahl in Obernburg und Eisenbach am 15. März 2020.
Ortssprecher Roland Arnold blickte zurück auf die Parteiarbeit der letzten Zeit und betonte die Notwendigkeit grüner Mitwirkung: „Wir setzen uns für eine lebenswerte Stadt ein, schon seit wir vor 30 Jahren in Obernburg angefangen haben, uns einzumischen!“ Stadtrat Ansgar Stich zählte seine persönlichen Highlights der Gremienarbeit der letzten Jahre auf, um Mut zu machen und zu zeigen, dass auch „Oppositionsarbeit“ Früchte tragen kann: Größter politischer Erfolg war die Herausnahme eines nennenswerten Waldstücks aus der Bewirtschaftung, um hier die Natur unbehelligt wirken zu lassen. Zudem initiierte er den verkehrsberuhigten, schilderarmen Bereich auf dem sog. „Buckel“ mit Rechts-vor-Links- sowie Tempo-30-Regelungen. Die Möglichkeit des deutlichen Absenkens der Chlorkonzentration im Obernburger Wasser führte Ansgar Stich auf eine große gemeinschaftliche Anstrengung aller Fraktionen des Stadtrates zurück. Für sich selbst nimmt er in Anspruch, intensiv und hartnäckig für die Stärkung des Einzelhandels in der Stadt zu kämpfen, so habe er „bei jeder Einzelabstimmung gegen jede Erweiterungsmaßnahme der großen Discounter gestimmt.“ Stadtrat Stich betonte, dass der Haltungswandel z. B. beim städtischen Bauhof weg vom Dauerrasenmähen hin zum Aufbau von Blühwiesen oder dem Versuch, möglichst Flächenversiegelungen zu vermeiden, Ergebnis großer öffentlicher umweltpolitischer Debatten ist, an denen auch die Grünen ihren Verdienst haben.
Für die nächsten Jahre steht ein engagiertes, bunt gemischtes und die Vielfalt der Bevölkerung widerspiegelndes Team zur Verfügung: Frauen, Männer, Junge, Ältere, lang gediente Grüne, neu gewonnene Mitglieder, weitere grün-nahe interessierte und engagierte Menschen, Obernburger und Eisenbacher finden sich auf der Grünen Liste zur Stadtratswahl. Stadtrat Ansgar Stich schloss die Versammlung optimistisch: „Wir begrünen unsere Stadt: Für eine lebenswerte Heimat!“

Autor: Ansgar Stich

 

INFO 2019

Obernburger Grüne wollen auch mit ihrer eigenen Stadtratsliste Orientierung an Ökologischem und Sozialem Jahreshauptversammlung der Obernburger Grünen mit Neuwahlen und Berichten aus Stadtrat Obernburg und Kreistag Miltenberg

In der Stadt Obernburg gibt es „massiven Handlungsbedarf“, schätzt Stadtrat Ansgar Stich die aktuelle Lage in seinem Tätigkeitsbericht auf der Jahreshauptversammlung der Obernburger Grünen ein. Er bedauert, dass sich inzwischen das „harte, bürokratische Gesicht“ des Stadtoberhaupts Bürgermeister Dietmar Fieger zeige. Dies gelte nicht nur bei einigen „unglücklichen Verwaltungsentscheidungen“. Dazu kommen „Erhöhungen der Kindergartengebühren und der Verkauf der letzten städtischen Niedrigmietwohnungen in der Kolpingstraße“, gegen die Stadtrat Ansgar Stich als einer von wenigen im Gremium gestimmt hat.
Dies sei auch insofern besonders unglücklich, so der ehemalige, langjährige Stadtrat Roland Arnold, als sich in manchen Punkten Bürgermeister Fieger ja durchaus vernünftig gebärdet. Dies zeige sich an dessen Mitwirkung an der grünen Initiative zur Stilllegung einer Waldfläche als „nicht bewirtschafteter Naturwald“ und der aktuellen Ausweisung nicht weniger Blühflächen auf städtischem Grund: „Er kann also, wenn er will und den richtigen Antrieb hat.“
Auch die Kreistagspolitik hat eine klare ökologische sowie soziale Ausrichtung, das ist zum Beispiel an einer nur scheinbaren Nebensächlichkeit erkennbar: Der Landrat Jens-Marco Scherf macht sich die Aufgaben des Landschaftspflegeverbands auch dadurch zu eigen, dass er seine Rolle als Vorsitzender auch „tatsächlich ausfüllt“, so Ansgar Stich, der auch Grünen-Fraktionsvorsitzender im Miltenberger Kreistag ist.
Die flächendeckende Ausstattung der Grund- und Mittelschulen, sowie der Berufsschule mit Jugendsozialarbeit zeigt ebenso wie die bisherige massive Investitionen in die weiterführende Schulen und die neue, bereits angegangene Ausrichtung auf die Modernisierung der Berufsschule Miltenberg-Obernburg zeigt eine „bildungs- und damit zukunftsorientierte Schwerpunktsetzung in der Kreispolitik“, so das langjährige Mitglied Heidi Weber. Jetzt müsste die „Ärzteversorgung noch deutlich besser werden“, das sei laut Heidi Weber einer der „ganz wichtigen Zukunftsfragen für die Menschen in Obernburg wie auch im Landkreis.“
„Bildungs- sowie gesundheitspolitische Maßnahmen sind letztlich auch Sozialpolitik“, ergänzt die junge Grüne Kristin Bär, „diese stärken den Landkreis Miltenberg als Standort für junge Familien wie mich.“ Kristin Bär wünscht sich davon ausgehend, „eine noch deutlich zunehmende Orientierung am Thema Tierschutz“. Dies sei nicht nur eine „ethische Frage“, sondern auch ganz „pragmatisch-existenziell“ im Zeichen der Klimakatastrophe: „Alles, was auf allen Ebenen für den Tierschutz getan wird, schützt am Ende auch den Menschen.“, gibt Kristin Bär als eine wichtige Maßgabe zukünftiger grüner Politik aus.
Nach dieser grundsätzlichen Debatte zu Stadt- und Landkreisthemen steht die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen Obernburg im Zeichen von Neuwahlen des gesamten Ortsvorstandes. Diese ergeben als alten und neuen Vorsitzenden Roland Arnold. Zweite Vorsitzende wird das langjährige Mitglied Heidi Weber, Schriftführerin Kristin Bär. Als Pressesprecher fungiert weiterhin der Obernburger Stadtrat und Miltenberger Kreisrat Ansgar Stich. Alle Wahlen erfolgen einstimmig.
Zugleich beschließt die Partei, bei den nächsten Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 wieder mit einer eigenen Stadtratsliste anzutreten: Wir haben „eine starke Liste mit sehr guten Leuten darauf“, so Ansgar Stich. Das Zusammengehen mit der SPD bei der letzten Wahl sei „aus damaliger Sicht okay gewesen“, jetzt aber wolle man wieder klares grünes Profil zeigen. Wir freuen uns auf den Wahlkampf, so der langjährige Obernburger Grünenmitstreiter Roland Arnold, und wir werden „klare ökologische und soziale Kante zeigen“.
Autor: Ansgar Stich, Pressesprecher der Obernburger Grünen

 

INFO 2019

Sehr geehrter Herr Landrat,
Kolleginnen und Kollegen.

„Das Geld ist das Fett des politischen Körpers. Ein Zuviel behindert seine Beweglichkeit, ein Zuwenig macht ihn krank.“ Das gibt uns Sir William Petty, ein britischer Nationalökonom des 17. Jahrhunderts, mit. (1623 – 1687)

Es geht um Ausgewogenheit, dass das Nötige getan und nichts im Unnötigen verschwendet wird. Und genau das haben wir hier vorliegen: Ein ausgewogener Haushalt, der genau richtig „durchfettet“ wird, nicht zu mager, dass es zäh wird, nicht übertrieben fett, dass man sich nicht mehr bewegen kann.
Es ist also ein sehr erfreulicher Haushaltsentwurf, mit dem wir uns heute beschäftigen.
Er ist erfreulich für die Kommunen, denn durch die Beibehaltung des bayernweit rekordverdächtig niedrigen Kreisumlagesatzes halten wir die Belastung der Kommunen in kalkulierbaren und erträglichen Grenzen.
Er ist erfreulich für den Landkreis, weil wir unsere enormen Investitionen unter anderem in die Bildung aufrechterhalten.
Mein Dank und der meiner Fraktion geht deshalb an dieser Stelle als erstes an unseren Kämmerer Herrn Krämer und seinem Team für die hervorragende Arbeit des letzten und – schon mal prophylaktisch – auch des nächsten Jahres. Da bin ich begründet zuversichtlich.
Dass wir hier über einen CSU-Antrag bezogen auf die Umsetzung unseres Radwegekonzepts beraten und beschließen, zeigt doch gleich zu Beginn dieser Beratung ganz deutlich, welchen Wandel es hier in Miltenberg gegeben hat, seitdem auf Offenheit, politische Einigung und Bürgernähe gesetzt wird. Sie, liebe CSU, hätte wohl jeder und jede im Lande mit allem in Sachen Mobilität verbunden, aber wohl kaum mit dem Fahrrad: Dicke SUV, stinkende Diesel, fette schwarze Limousinen… das sehe ich vor mir, wenn ich mir die CSU Verkehrsminister Dobrindt und Scheuer in ihrer ganzen antiquierten Protzmännlichkeit vor Augen führe. Auto, Auto, Auto, eventuell noch Flugzeug, möglicherweise schweröltankende Kreuzfahrtschiffe. Fahrräder? Hätte ich nicht gedacht. Ich verbinde CSU in Sachen Mobilität mit viel Öl verbrauchendem Gestank.
Sie sehen an sich selbst, liebe christlich-unionierte Kreistagskolleginnen und -kollegen, wie die neue Zeit wirkt: Sie werden grüner, ohne es womöglich zu wollen, Sie werden vernünftiger und zukunftsfähiger. Also kurzum: CSU-Anträge, die im Grund grüne Anträge sind, unterstützen wir immer und gerne. Grün wirkt, Graswurzelrevolution könnte hier das Stichwort lauten.
Sehr gerne werden bei Haushaltsdebatten die Posten Personalkosten und liquide Mittel bzw. Liquiditätsreserven kritisiert.
Das Ganze hat etwas von einem Ritual. Macht dieses oder macht jenes, ist leicht gefordert. Im Ausschuss ist es leicht gesagt: Da brauchen wir einen Experten oder eine Expertin, da brauchen wir neudeutsch manpower – beim Haushalt wird dann aber die Personalmehrung kritisiert. Das hat etwas Schizophrenes.
Gegen diese Haltung haben wir geschaffene Stellen, z. B. rund um die Abwicklung der Asylthematik, wieder zurückgefahren. Es existiert keine Personalmehrung, die Stellen werden von 383,56 zurückgeführt auf 377,04. Dass der Ansatz im Haushaltsplan dennoch von 22.964.550 leicht auf 23.276.600 ganz leicht steigt, ist insbesondere den Tarifabschlüssen zu verdanken. Manche möchten da vielleicht auf die Tarifpartnerinnen und -partner schimpfen… das aber ist völlig verfehlt.
Eigentlich ist es ein Gutes, dass die Gewerkschaften diese höheren Löhne und Gehälter erkämpfen, nicht nur, dass es den Menschen dann besser geht, was selbstverständlich auch besser so ist.
Indirekt profitieren wir nämlich auch – monetär gesehen – davon, wenn sich die Erkenntnis durchsetzt, dass man von seinem Lohn und Gehalt leben können muss. Dann braucht es weniger Aufstockerinnen sowie Aufstocker und vor allem können die Menschen dann mehr ausgeben, was wiederum unserem Einzelhandel zugutekommt. Hoffen wir, dass sie das Mehr in unseren Innenstädten und nicht bei der kriegerischen Dame vom Stamme der Amazonen im Internet loswerden.
Und: Wir profitieren ja auch bei der Einkommensteuerbeteiligung ganz direkt an diesen Zuwächsen bzw. guten Einkommen unserer Leute: Eine Steigerung hier um 7,6% ist eine ganze Menge und nicht zu unterschätzen.
Wir sehen, dass das, was uns beim Personal ein wenig widersinnig vorkommen könnte, Kostensteigerung trotz Personalrückgang, im Großen und Ganzen als Teil einer allgemeinen Entwicklung guttut. Ich würde so weit gehen, zu sagen, dass es für uns und natürlich die Menschen noch besser wäre, würden sie noch deutlich mehr verdienen: Das senkt offene und verdeckte Armut, das senkt Sozialkosten, das steigert den Konsum, das steigert am Ende auch unsere Einnahmen.
Seit 2014 haben wir die Liquiditätsreserven zurückgefahren. Sie waren 2016/2017 noch bei gut 3 Millionen, jetzt sind wir bei 8000 Euro im Ansatz. Das müsste doch einige hier besonders glücklich machen oder z. B. Herr Bürgermeister Michael Berninger? Gerade von Ihrer Seite wurde doch schon immer kritisiert, dass der Kreis Geld auf Kosten der Kommunen horten würde.
Äquivalent dazu sind die liquiden Mittel von 12,2 Millionen auf 4,2 Millionen geschrumpft, die unerlässlich sind dafür, dass die Kasse nicht z. B. am Zahltag der Gehälter leer läuft.
Hören Sie, Herr Berninger? Herr Berninger: Unser Landrat hortet nicht auf Kosten der Kommunen Geld.
Selbst wenn wir nur ans Geld denken würden, was natürlich nicht der Fall ist, könnte man auch unser Schulbauprogramm unter dieser Perspektive betrachten. Unsere Bildungsinvestitionen: bisher unter anderem ca. 14,7 Millionen ins HSG Erlenbach, bisher ca. 10 Millionen in das JBG Miltenberg, unsere „neue“ Main-Limes-Realschule Obernburg, die Restabwicklung beim Schulzentrum Elsenfeld, die Ermöglichung des Hochschulstandorts Miltenberg und auch alles, was wir bisher schon in die Berufsschule Miltenberg-Obernburg investiert haben und mit hoher Priorität in nächster Zeit investieren werden. Diese unsere Bildungsinvestitionen in menschliche Ressourcen, in die Bildung unserer Jugend, ist eine, die mittel- und langfristig natürlich auch unserem Wohlstand und unser aller Wohlergehen sichert oder ausbaut. Viele Gebildete, viele Heimatverbundene, viele Wertschöpfung vor Ort, viel Gewinn für alle. Besser als in das Schulbauprogramm lassen sich Steuergelder fast nicht ausgeben: Die Dividende, die wir damit erzielen, ist unübersehbar und zum Glück in unserem Kreistag ja auch völlig unstrittig!
Und nicht vergessen: Mit der Digitalisierung steht die nächste Herausforderung vor der Tür.
Wir unterschlagen auch nicht unsere ökologische Verantwortung, die wir zur Bewahrung unserer Schöpfung tragen: Was jeder private Häuslebauer, was jede private Häuslebauerin anpackt, vollziehen wir selbstverständlich ebenso: Auf ein neues Dach gehört eine Photovoltaikanlage: Also Photovoltaik auf das Schulzentrum Elsenfeld und – längst überfällig – das Landratsamt Miltenberg. Im nächsten Jahr stellen wir dafür als Planungskostenansatz 2 x 50.000 Euro zur Verfügung. Und das ist auch gut so und das ist Geld, das sich doppelt und dreifach zurückzahlt. Nicht nur durch die Eigennutzung des elektrischen Stroms sondern auch durch die Mithilfe an der Reduzierung von Klimagasen und -problemen, die die Menschheit unvorstellbares Geld kosten wird – neben all den anderen schlimmen Folgen. Stichwort Fluchtursachenbekämpfung.
Und damit leisten wir einen Beitrag zu dem, was die Menschen bei uns wirklich umtreibt, insbesondere die Jugend. Wenn wir z. B. den großartigen Zuspruch zu der „Friday for Future…-Bewegung“ sehen und ernstnehmen, dann sollten wir noch sehr viel mehr solche Akzente setzen. Und wir werden das auch tun!
„Das Geld ist das Fett des politischen Körpers. Ein Zuviel behindert seine Beweglichkeit, ein Zuwenig macht ihn krank.“
Unser Haushalt ist wie ein gut abgehangenes, fein marmoriertes, leckeres T-Bone-Steak von frei laufenden schottischen Hochlandrindern: Genau die richtige Menge an Fett, so dass wir als Landkreis beweglich bleiben, aber nicht krank werden.
Stimmen Sie dem Haushalt 2019 zu. Wir werden es als Fraktion tun.
Guten Appetit und Danke

Ihr Ansgar Stich

 

INFO 2018

 

INFO 2017

 

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INFO 2015

 

INFO 2014

100 Tage Landrat Scherf: Politik und Kultur bei dem ersten rotgrünen Ortsgespräch in Eisenbach
Rotgrünes Ortsgespräch 1
Politik und Kultur sorgten für ein vollbesetztes Haus im Nebenraum der Sport- und Kulturhalle Eisenbach. Zum ersten rotgrünen Ortsgespräch, zu dem Bündnis 90/Die Grünen Obernburg gemeinsam mit dem SPD-Ortsverband Obernburg eingeladen, erschienen etwa 100 Besucher, unter ihnen viele Stadt- und Kreisräte auch anderer Parteien.
Die Ortsvorsitzenden von SPD Michael Becker und Grünen Roland Arnold moderierten die drei Gesprächsblöcke des Abends, die durch mehrere barocke, klassische und romantische Musikstücke unterbrochen wurden. Der Leiter der Obernburger Musikschule Holger Blüder hatte mit Laura Brettschneider (Klavier und Gesang) und Johannes Kramb (Klavier) zwei vielversprechende junge Künstler für den kulturellen Teil des Abends vorbereitet, den die beiden glänzend absolvierten und dafür mit sehr viel Applaus bedacht wurden.
Im Mittelpunkt des Abends stand aber neben der Kultur vor allem die Politik.
Der grüne Obernburger Stadt- und Kreisrat Ansgar Stich begrüßte zunächst den zweiten Bürgermeister Simon Giegerich als „Hausherrn“ und stimmte die Zuhörerschaft mit vier kommunalen Themen, die zugleich Auswirkungen auf Kreis- und Landespolitik haben, auf den Abend ein. Stich erklärte die Schließung der Eisenbacher Schule auch mit der Gesamtbudgetierung nach Köpfen, mit der seiner Ansicht nach die bayerische LandesCSU die ländlichen Bildungsregionen schwäche. Gerade Eisenbach leide unter infrastrukturellen Problemen, die Frage der zweiten Brücke zur besseren Erschließung des Ortes sei nicht befriedigend beantwortet. Ebenso erläuterte er, dass sich seine Fraktion verstärkt für die Einrichtung eines Citybusses in Obernburg und Eisenbach einsetze. Dieser könne „ein wichtiges Puzzleteil“ bei der Vernetzung der Bürger in Obernburg und Eisenbach sein, so der Fraktionssprecher von Rotgrün im Obernburger Stadtrat. Stich forderte vehement einen verstärkten Einsatz gegen die Chlorung des Trinkwassers und betonte, dass dies unbedingt zu den Top-Prioritäten des neuen Stadtrates und Bürgermeisters gehören müsse.
Den Höhepunkt des Abends bildete der neue Landrat Jens Marco Scherf, der zunächst auf seine ersten 100 Tage im Amt zurücksah. Er formulierte zudem in seiner zugleich mitreißenden wie auffällig entspannten Rede lokale Entwicklungsstrategien, die seine Amtszeit als Landrat prägen sollen. Er rückte die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende in den Vordergrund und verwies dabei auf das einstimmig beschlossene Energie- und Klimakonzept des Landkreises, dessen Realisierung neuen Schwung bekommen soll. Mit Franz Alt sprach er davon, dass die Energiefrage die „Existenzfrage der Menschheit“ sei. Wichtig sei eine ökologische vernünftige Vorgehensweise, die aber auch bezahlbar und am Bürger orientiert bleibt. Der Landrat will zudem Infrastruktur schaffen, dabei setzt er auf den Ausbau und die Modernisierung der Schiene, vernachlässigt aber ebenso nicht Brückenprojekte oder auch Fahrradverkehr bzw. Elektromobilität. Die weiteren Strategien zielen auf den Landkreis Miltenberg als Bildungs- und Kulturregion sowie die Ermöglichung gerechter Teilhabe aller Menschen. Als fünften Punkt möchte Landrat Scherf Wirtschaft und Tourismus stärken und betonte, dass hierbei gerade im Bereich Spessart und Odenwald noch Einiges zu koordinieren und neu auszurichten ist.
Eine lebhafte Diskussion entzündete sich an der Tempo-120-Regelung für die B469, wobei die überwiegende Mehrheit der Wortbeiträge aus dem Publikum diese Verkehrsregelung durchaus unterstützte. Auch wurde die Frage der Unterbringung von Asylbewerbern diskutiert. Die Qualität der Unterkünfte, aber auch die Zufriedenheit der Flüchtlinge mit ihrer Unterbringung sei gut im Landkreis, das wusste Jens Marco Scherf auch aufgrund seiner „persönlichen Kontakte zu sehr vielen der Menschen“ zu berichten. Auch bei diesem Thema war im Publikum eine klare Hilfsbereitschaft und Offenheit zu spüren. Ein Gast wies besonders auf die deutsche Tradition der Aufnahmebereitschaft nach dem Krieg hin und betonte, dass gerade erst ein „Deutscher mit Flüchtlingshintergrund den Nobelpreis bekommen habe und doch wohl alle stolz auf ihn seien“.
Im letzten Block des Abends stellte die Aschaffenburger SPD-Landtagsabgeordnete Martina Fehlner Grundlinien ihrer politischen Arbeit dar. Sie betonte den Einsatz der regionalen Abgeordneten etwa für die Schaffung von Lehrerstellen in der Region, um das beständige Abwandern junger Lehrkräfte zu verhindern, und verwies auf erste Erfolge. Sie stellte die Ernsthaftigkeit der Bemühungen der bayerischen Staatsregierung um die Schaffung der Barrierefreiheit und einer inklusiven Gesellschaft infrage, da hier nur 20 Millionen Euro für ganz Bayern bereitgestellt worden seien. Auch Martina Fehlner betonte die Wichtigkeit eines würdigen Umgangs mit Flüchtlingen und bemängelte die kurzsichtige Schließung der Erstaufnahmeeinrichtungen durch die bayerische Staatsregierung, die zunächst Bezirke und Kreise „allein gelassen habe“ und nun allerdings umsteuern müsse. Die neu geschaffene Einrichtung in Schweinfurt sei ein guter Ansatz für Unterfranken.
Alle drei Politiker betonten die Wichtigkeit, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und sahen das erste rotgrüne Ortsgespräch als sehr guten Ansatz auch „jenseits des Wahlkampfes“, so Landrat Scherf, „mit den Bürgern in den Austausch zu treten“. Die kulturellen Farbtupfer durch die beiden jungen Musiker Laura Brettschneider und Volker Kramp sind ein „Hochgenuss“, um laut Scherf zwischendurch „den Kopf frei zu bekommen“: Ein gelungener Auftakt für die Verbindung von Politik und Kultur in Eisenbach.

 

INFO 2014

Jahreshauptversammlung der Obernburger Grünen mit Neuwahlen und Ideen für
kurz- und langfristige Projekte
Zunächst stand die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes (17.07.2014) von Bündnis 90/Die Grünen Obernburg im Zeichen von Neuwahlen des gesamten Ortsvorstandes.
Diese ergeben als alten und neuen Vorsitzenden Roland Arnold, der sich nach seinem Ausscheiden aus dem Obernburger Stadtrat neben seinem Sprecheramt nun
verstärkt seiner Aufgabe als Naturschutzbeauftragter der Stadt widmen wird. Zweite
Vorsitzende wird das langjährige Mitglied Heidi Weber, Schriftführerin die frisch eingetretene Grüne Cordula Hunze-Lee. Als Pressesprecher fungiert der Fraktionssprecher der gemeinsamen Fraktion SPD/Grüne im Obernburger Stadtrat und Miltenberger Kreisrat Ansgar Stich. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.
Ansgar Stich bilanzierte dann auch die ersten Wochen im neuen Obernburger Stadtrat. „Die Zusammenarbeit mit der SPD klappt äußerst harmonisch und inhaltlich nahezu reibungslos“, lobte der gemeinsame Fraktionssprecher. Diese im Wahlkampf
geborene Verbindung sei „zukunftsfähig und eine sinnvolle Bündelung der fortschrittlichen, ökologisch und sozial orientierten modernen Kräfte“ in Obernburg und Eisenbach.
Auch im Miltenberger Kreistag weht ein frischer Wind, der grüne Landrat Jens-Marco
Scherf hat seine Arbeit konstruktiv, integrierend und unter intensiver Einbeziehung aller gewählten Kreisräte begonnen. Landrat Scherf hat „vielversprechend und mutig
angefangen, etwa mit der längst notwendigen Geschwindigkeitsbegrenzung auf der
B 469 ein Zeichen gesetzt, es wird zum Nutzen aller weitergehen“, verspricht der
grüne Kreisrat Ansgar Stich.
Der zweite Teil der Versammlung war der inhaltlichen Arbeit gewidmet. Dabei betonte Roland Arnold gerade in Anbetracht der Klingenberger Wasserprobleme die Notwendigkeit des Brunnen IV: Die Stadt solle unbedingt, „ein neues und vom Einzugsgebiet der anderen Brunnen unabhängiges Wasserreservoir erschließen“.
Verschiedene relativ kurzfristig zu realisierende Projekte wurden intensiv diskutiert,
die schon fast traditionelle Forderung nach der Errichtung eines Friedwaldes in
Obernburg wurde erneut besprochen. Die innerstädtische Parkplatzsituation gerade
rund um den Altstadtkindergarten wird seit langem als äußerst unbefriedigend empfunden. Cordula Hunze-Lee berichtete von gefährlichen Verkehrssituationen rund um
die Bergstraße: „In Sachen Verkehrslenkung hat Obernburg noch immer kein Konzept, das muss sich ändern!“ Sie stellte zudem die Frage nach ärmeren Familien in
Obernburg und Eisenbach und erwog, ob eine Art Tafel notwendig und sinnvoll ist.
Hier soll auf das Cafe Fifty zu gegangen werden. Heidi Weber stimmte den vorgeschlagenen Initiativen zum Verbot der Verwendung von Grabsteinen aus Kinderarbeit ausdrücklich zu und fragte nach der Herkunft und Qualität des Essens, das in
städtischen Einrichtungen ausgegeben wird: „Hierbei muss die Kommune Vorbild
sein!“ Katja Lange liegt vor allem die Entwicklung Eisenbachs am Herzen, die Stadt
darf nicht nachlassen, „für ein attraktives und lebenswertes Umfeld in Eisenbach zu sorgen.“ Kristin Bär engagiert sich vor allem im Bereich Tierschutz, sie initiierte zudem eine intensive Diskussion zum Thema Regionalmarketing von Lebensmitteln.
Der Frage nach einem Tierfriedhof soll nachgegangen werden.
Neben diesen auch kurzfristig anstoßbaren Initiativen betonen die Grünen Obernburgs und Eisenbachs einhellig, dass in Sachen Wasserqualität, Straßenerhalt, Belebung der Innenstadt, Jugendarbeit und Stadtmarketing auch längerfristig nicht
nachgelassen werden darf. Das Dauerthema offener Jugendtreff wird die Grünen
und dabei insbesondere den ehemaligen Jugendbeauftragten Ansgar Stich weiter
beschäftigen.
Die Lebensqualität Obernburgs und Eisenbachs hängt auch von der Vernetzung ihrer
Bürgerinnen und Bürger ab: „Neben Infrastrukturellem wie dem Radwegebau gehört
auch der preisgünstige Citybus ganz entscheidend dazu“, betonen die beiden Initiatoren dieser Idee Ansgar Stich und Roland Arnold, „ unsere mit der SPD gemeinsame Fraktion wird das hartnäckig weiterverfolgen!“
Ansgar Stich, Pressesprecher der Obernburger Grünen

 

INFO 2014

Obernburg und Eisenbach haben einen weiteren, den zweiten Bürgermeisterkandidaten!

Anbei die Rede als Datei von Ansgar Stich auf der Aufstellungs-
versammlung von SPD und Grüne Obernburg:

              Wahlrede Ansgar Stich vom 03. Januar 2014

Am Freitag, den 03. Januar 2014 wurde Ansgar Stich durch die Aufstellungsversammlung der SPD und der Grünen zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten für Obernburg und Eisenbach einstimmig gewählt! Ansgar Stich bedankt sich vielmals für das Vertrauen! Jetzt ist es ein Zweierwettstreit zwischen der CSU und SPD/Grüne.
Außerdem wurde eine gmeinsame Liste aufgestellt, die Jung & Alt, Obernburg & Eisen- bach, SPD & Grüne paritätisch darstellt, sowie auch mehr Frauen als Männer enthält! Auch das geschah einstimmig und ist eine tolle Liste!