Obernburg

Ronald ArnoldRoland Arnold, Ortssprecher
Odenwaldstr. 47
63785 Obernburg-Eisenbach
Mail: roland.arnold@gruene-miltenberg.de

 

Im Stadtrat sind seit der Wahl im 16. März 2014 verteten:
– Ansgar Stich; Gymnasiallehrer, Stadtrat

Ortsverband Obernburg und Eisenbach:
1. Vorsitzender Roland Arnold
2. Vorsitzende Heidi Weber
Schriftführerin Cordula Hunze-Lee
Pressesprecher Ansgar Stich

Aktuelles aus dem Ortsverband:

 

100 Tage Landrat Scherf: Politik und Kultur bei dem ersten rotgrünen Ortsgespräch in Eisenbach
Rotgrünes Ortsgespräch 1
Politik und Kultur sorgten für ein vollbesetztes Haus im Nebenraum der Sport- und Kulturhalle Eisenbach. Zum ersten rotgrünen Ortsgespräch, zu dem Bündnis 90/Die Grünen Obernburg gemeinsam mit dem SPD-Ortsverband Obernburg eingeladen, erschienen etwa 100 Besucher, unter ihnen viele Stadt- und Kreisräte auch anderer Parteien.
Die Ortsvorsitzenden von SPD Michael Becker und Grünen Roland Arnold moderierten die drei Gesprächsblöcke des Abends, die durch mehrere barocke, klassische und romantische Musikstücke unterbrochen wurden. Der Leiter der Obernburger Musikschule Holger Blüder hatte mit Laura Brettschneider (Klavier und Gesang) und Johannes Kramb (Klavier) zwei vielversprechende junge Künstler für den kulturellen Teil des Abends vorbereitet, den die beiden glänzend absolvierten und dafür mit sehr viel Applaus bedacht wurden.
Im Mittelpunkt des Abends stand aber neben der Kultur vor allem die Politik.
Der grüne Obernburger Stadt- und Kreisrat Ansgar Stich begrüßte zunächst den zweiten Bürgermeister Simon Giegerich als „Hausherrn“ und stimmte die Zuhörerschaft mit vier kommunalen Themen, die zugleich Auswirkungen auf Kreis- und Landespolitik haben, auf den Abend ein. Stich erklärte die Schließung der Eisenbacher Schule auch mit der Gesamtbudgetierung nach Köpfen, mit der seiner Ansicht nach die bayerische LandesCSU die ländlichen Bildungsregionen schwäche. Gerade Eisenbach leide unter infrastrukturellen Problemen, die Frage der zweiten Brücke zur besseren Erschließung des Ortes sei nicht befriedigend beantwortet. Ebenso erläuterte er, dass sich seine Fraktion verstärkt für die Einrichtung eines Citybusses in Obernburg und Eisenbach einsetze. Dieser könne „ein wichtiges Puzzleteil“ bei der Vernetzung der Bürger in Obernburg und Eisenbach sein, so der Fraktionssprecher von Rotgrün im Obernburger Stadtrat. Stich forderte vehement einen verstärkten Einsatz gegen die Chlorung des Trinkwassers und betonte, dass dies unbedingt zu den Top-Prioritäten des neuen Stadtrates und Bürgermeisters gehören müsse.
Den Höhepunkt des Abends bildete der neue Landrat Jens Marco Scherf, der zunächst auf seine ersten 100 Tage im Amt zurücksah. Er formulierte zudem in seiner zugleich mitreißenden wie auffällig entspannten Rede lokale Entwicklungsstrategien, die seine Amtszeit als Landrat prägen sollen. Er rückte die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende in den Vordergrund und verwies dabei auf das einstimmig beschlossene Energie- und Klimakonzept des Landkreises, dessen Realisierung neuen Schwung bekommen soll. Mit Franz Alt sprach er davon, dass die Energiefrage die „Existenzfrage der Menschheit“ sei. Wichtig sei eine ökologische vernünftige Vorgehensweise, die aber auch bezahlbar und am Bürger orientiert bleibt. Der Landrat will zudem Infrastruktur schaffen, dabei setzt er auf den Ausbau und die Modernisierung der Schiene, vernachlässigt aber ebenso nicht Brückenprojekte oder auch Fahrradverkehr bzw. Elektromobilität. Die weiteren Strategien zielen auf den Landkreis Miltenberg als Bildungs- und Kulturregion sowie die Ermöglichung gerechter Teilhabe aller Menschen. Als fünften Punkt möchte Landrat Scherf Wirtschaft und Tourismus stärken und betonte, dass hierbei gerade im Bereich Spessart und Odenwald noch Einiges zu koordinieren und neu auszurichten ist.
Eine lebhafte Diskussion entzündete sich an der Tempo-120-Regelung für die B469, wobei die überwiegende Mehrheit der Wortbeiträge aus dem Publikum diese Verkehrsregelung durchaus unterstützte. Auch wurde die Frage der Unterbringung von Asylbewerbern diskutiert. Die Qualität der Unterkünfte, aber auch die Zufriedenheit der Flüchtlinge mit ihrer Unterbringung sei gut im Landkreis, das wusste Jens Marco Scherf auch aufgrund seiner „persönlichen Kontakte zu sehr vielen der Menschen“ zu berichten. Auch bei diesem Thema war im Publikum eine klare Hilfsbereitschaft und Offenheit zu spüren. Ein Gast wies besonders auf die deutsche Tradition der Aufnahmebereitschaft nach dem Krieg hin und betonte, dass gerade erst ein „Deutscher mit Flüchtlingshintergrund den Nobelpreis bekommen habe und doch wohl alle stolz auf ihn seien“.
Im letzten Block des Abends stellte die Aschaffenburger SPD-Landtagsabgeordnete Martina Fehlner Grundlinien ihrer politischen Arbeit dar. Sie betonte den Einsatz der regionalen Abgeordneten etwa für die Schaffung von Lehrerstellen in der Region, um das beständige Abwandern junger Lehrkräfte zu verhindern, und verwies auf erste Erfolge. Sie stellte die Ernsthaftigkeit der Bemühungen der bayerischen Staatsregierung um die Schaffung der Barrierefreiheit und einer inklusiven Gesellschaft infrage, da hier nur 20 Millionen Euro für ganz Bayern bereitgestellt worden seien. Auch Martina Fehlner betonte die Wichtigkeit eines würdigen Umgangs mit Flüchtlingen und bemängelte die kurzsichtige Schließung der Erstaufnahmeeinrichtungen durch die bayerische Staatsregierung, die zunächst Bezirke und Kreise „allein gelassen habe“ und nun allerdings umsteuern müsse. Die neu geschaffene Einrichtung in Schweinfurt sei ein guter Ansatz für Unterfranken.
Alle drei Politiker betonten die Wichtigkeit, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und sahen das erste rotgrüne Ortsgespräch als sehr guten Ansatz auch „jenseits des Wahlkampfes“, so Landrat Scherf, „mit den Bürgern in den Austausch zu treten“. Die kulturellen Farbtupfer durch die beiden jungen Musiker Laura Brettschneider und Volker Kramp sind ein „Hochgenuss“, um laut Scherf zwischendurch „den Kopf frei zu bekommen“: Ein gelungener Auftakt für die Verbindung von Politik und Kultur in Eisenbach.


Jahreshauptversammlung der Obernburger Grünen mit Neuwahlen und Ideen für

kurz- und langfristige Projekte
Zunächst stand die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes (17.07.2014) von Bündnis 90/Die Grünen Obernburg im Zeichen von Neuwahlen des gesamten Ortsvorstandes.
Diese ergeben als alten und neuen Vorsitzenden Roland Arnold, der sich nach seinem Ausscheiden aus dem Obernburger Stadtrat neben seinem Sprecheramt nun
verstärkt seiner Aufgabe als Naturschutzbeauftragter der Stadt widmen wird. Zweite
Vorsitzende wird das langjährige Mitglied Heidi Weber, Schriftführerin die frisch eingetretene Grüne Cordula Hunze-Lee. Als Pressesprecher fungiert der Fraktionssprecher der gemeinsamen Fraktion SPD/Grüne im Obernburger Stadtrat und Miltenberger Kreisrat Ansgar Stich. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.
Ansgar Stich bilanzierte dann auch die ersten Wochen im neuen Obernburger Stadtrat. „Die Zusammenarbeit mit der SPD klappt äußerst harmonisch und inhaltlich nahezu reibungslos“, lobte der gemeinsame Fraktionssprecher. Diese im Wahlkampf
geborene Verbindung sei „zukunftsfähig und eine sinnvolle Bündelung der fortschrittlichen, ökologisch und sozial orientierten modernen Kräfte“ in Obernburg und Eisenbach.
Auch im Miltenberger Kreistag weht ein frischer Wind, der grüne Landrat Jens-Marco
Scherf hat seine Arbeit konstruktiv, integrierend und unter intensiver Einbeziehung aller gewählten Kreisräte begonnen. Landrat Scherf hat „vielversprechend und mutig
angefangen, etwa mit der längst notwendigen Geschwindigkeitsbegrenzung auf der
B 469 ein Zeichen gesetzt, es wird zum Nutzen aller weitergehen“, verspricht der
grüne Kreisrat Ansgar Stich.
Der zweite Teil der Versammlung war der inhaltlichen Arbeit gewidmet. Dabei betonte Roland Arnold gerade in Anbetracht der Klingenberger Wasserprobleme die Notwendigkeit des Brunnen IV: Die Stadt solle unbedingt, „ein neues und vom Einzugsgebiet der anderen Brunnen unabhängiges Wasserreservoir erschließen“.
Verschiedene relativ kurzfristig zu realisierende Projekte wurden intensiv diskutiert,
die schon fast traditionelle Forderung nach der Errichtung eines Friedwaldes in
Obernburg wurde erneut besprochen. Die innerstädtische Parkplatzsituation gerade
rund um den Altstadtkindergarten wird seit langem als äußerst unbefriedigend empfunden. Cordula Hunze-Lee berichtete von gefährlichen Verkehrssituationen rund um
die Bergstraße: „In Sachen Verkehrslenkung hat Obernburg noch immer kein Konzept, das muss sich ändern!“ Sie stellte zudem die Frage nach ärmeren Familien in
Obernburg und Eisenbach und erwog, ob eine Art Tafel notwendig und sinnvoll ist.
Hier soll auf das Cafe Fifty zu gegangen werden. Heidi Weber stimmte den vorgeschlagenen Initiativen zum Verbot der Verwendung von Grabsteinen aus Kinderarbeit ausdrücklich zu und fragte nach der Herkunft und Qualität des Essens, das in
städtischen Einrichtungen ausgegeben wird: „Hierbei muss die Kommune Vorbild
sein!“ Katja Lange liegt vor allem die Entwicklung Eisenbachs am Herzen, die Stadt
darf nicht nachlassen, „für ein attraktives und lebenswertes Umfeld in Eisenbach zu sorgen.“ Kristin Bär engagiert sich vor allem im Bereich Tierschutz, sie initiierte zudem eine intensive Diskussion zum Thema Regionalmarketing von Lebensmitteln.
Der Frage nach einem Tierfriedhof soll nachgegangen werden.
Neben diesen auch kurzfristig anstoßbaren Initiativen betonen die Grünen Obernburgs und Eisenbachs einhellig, dass in Sachen Wasserqualität, Straßenerhalt, Belebung der Innenstadt, Jugendarbeit und Stadtmarketing auch längerfristig nicht
nachgelassen werden darf. Das Dauerthema offener Jugendtreff wird die Grünen
und dabei insbesondere den ehemaligen Jugendbeauftragten Ansgar Stich weiter
beschäftigen.
Die Lebensqualität Obernburgs und Eisenbachs hängt auch von der Vernetzung ihrer
Bürgerinnen und Bürger ab: „Neben Infrastrukturellem wie dem Radwegebau gehört
auch der preisgünstige Citybus ganz entscheidend dazu“, betonen die beiden Initiatoren dieser Idee Ansgar Stich und Roland Arnold, „ unsere mit der SPD gemeinsame Fraktion wird das hartnäckig weiterverfolgen!“
Ansgar Stich, Pressesprecher der Obernburger Grünen

Obernburg und Eisenbach haben einen weiteren, den zweiten Bürgermeisterkandidaten!

Anbei die Rede als Datei von Ansgar Stich auf der Aufstellungs-
versammlung von SPD und Grüne Obernburg:

              Wahlrede Ansgar Stich vom 03. Januar 2014

Am Freitag, den 03. Januar 2014 wurde Ansgar Stich durch die Aufstellungsversammlung der SPD und der Grünen zum gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten für Obernburg und Eisenbach einstimmig gewählt! Ansgar Stich bedankt sich vielmals für das Vertrauen! Jetzt ist es ein Zweierwettstreit zwischen der CSU und SPD/Grüne.
Außerdem wurde eine gmeinsame Liste aufgestellt, die Jung & Alt, Obernburg & Eisen- bach, SPD & Grüne paritätisch darstellt, sowie auch mehr Frauen als Männer enthält! Auch das geschah einstimmig und ist eine tolle Liste!

1 Ansgar Stich
2 Michael Becker
3 Jochen Braun
4 Roland Arnold
5 Vahide Demirkaya
6 Alexander Lazarus
7 Katja Lange
8 Heidi Weber
9 Hüseyin Tankut Alkan
10 Constantin Aravanlis
11 Ralf Hauenschild
12 Edda Stich
13 Ruth Grund
14 Christel Wurtinger
15 Irmgard Raups
16 Cordula Hunze-Lee
17 Ceylan Oguz
18 Helga Hohm
19 Astrid Schreiber
20 Erhard Büch

Ersatz
Roland Birnstiel
Ruth Weitz
Gisela Wagner

Für ein modernes, vielfältiges und zukunftsorientiertes Obernburg und Eisenbach!